Hunt: Showdown (Closed Alpha) Review

Release: 2018

Genre: Multiplayer-Shooter / Survival-Horror

Plattform: PC (via Steam)

Publisher: Crytek

Entwickler: Crytek GmbH

USK: noch nicht Eingestuft

Szenario

Wir gehen als Kopfgeldjäger im späten 19. Jahrhundert auf Monsterjagd. Die Sumpfige Idylle ähnelt ein bisschen den Sümpfen der US-Südstaaten. Man kann als lonely Wolf oder als Zweier Team starten und auf Jagd gehen. Ziel des Spieles ist es, ein mörderisches Biest mit Waffengewalt und einem Ritual zu verbannen. Als „Loot“ erhält man anschließend eine Trophäe, welche man über eine Kutsche aus dem Auftragsgebiet, zum Auftraggeber bringen soll – theoretisch zumindest Ö_o!

Der Wettlauf

Es beginnt aber ein tödlicher Wettlauf, da man nicht nur zu zweit Jagt auf die Boss-Trophäe macht. Bis zu 10 Spieler, gehen gleichzeitig auf die Jagd und wollen die begehrte Trophäe ihr eigenen nennen, hierfür winken nämlich nicht nur EP, sondern auch Ingame Währung und Items. Also sind wir nicht nur von Zombies und anderen Gestalten umgeben, nein auch Spieler machen Jagt auf einen! Ständig hört man Geräusche, sieht Schatten durch Gebüsche und denkt sich nur – Ist das jetzt ein Zombie oder ein feindseliger Zeitgenosse?, hat es/er mich gesehen? Da dies für Crytek aber noch zu harmlos erscheint, werden laufende Rituale auf der „Map“ markiert, damit sich hier ein wirklicher Showdown um die Trophäe entwickelt.

Psssst!

Geduld ist eine Tugend sagt man, aber in diesem Spiel ist es immens Wichtig. Laute und ungeduldige Zeitgenossen, segnen hier schnell das Zeitliche. Schüsse sind über die komplette Map zu hören. Es will gut überlegt sein, einen Schuss abzugeben, da man sich nie gewiss sein kann ob ein Kontrahent in der Nähe ist. Genauso handhabt sich es mit Bewegungsgeräuschen, Blätter die abgeknickt werden, Gebüsch rascheln, zertretenes Glas auf dem Boden, Ketten die an Eingängen hängen uvm.. Die Akustik in diesem Spiel ist so extrem Sensibel, aber auch so authentisch. Sämtliche KI-Gegner geben Geräusche von sich.

Ab und zu ertönen Schreie…stöhn Geräusche (nicht das was ihr jetzt denkt ;)), leises Jammern; Krähen, Pferde und Hunde sorgen außerdem dafür das Kontrahenten eure Position erahnen können – eine leichte Gänsehaut und totale Paranoia ist hier Garantiert!

Die Aufträge können auch „auf Nacht“ durchgeführt werden, weniger Sicht bedeutet zugleich auch, wir müssen uns noch mehr auf Geräusche konzentrieren.

Ausrüstung

Wir starten nicht wie in PUBG ohne Ausrüstung, sondern wählen einen Charakter aus welcher schon bewaffnet ist. Dieser kann zudem auch mit weiterer Ausrüstung, die man im späteren Spielverlauf freischalten kann, ausstatten. Wie in einem Survival-Spiel ist natürlich die Munition begrenzt, Nahkampf angriffe verbrauchen Ausdauer…und im Spiel finden wir außer, ab und zu ein Medipack ( welches nur sofort benutzt werden kann) und ein bisschen Munition nichts hilfreiches. Aber…

…wer jetzt denkt, man ist gegenüber Kontrahenten mit guter Ausrüstung im Vorteil, den muss ich leider enttäuschen. Es reichen zwei Treffer und man segnet das Zeitliche. Und das Beste kommt zum Schluss – Ist man einmal mit diesem Charakter gestorben, bleibt er auch tot!

Ihhhh Bugs

„Nur ein toter Bug, ist ein guter Bug“. Es handelt sich hier um eine Closed Alpha und diverse Probleme hat das Spiel schon noch. Lange Ladezeiten, ab und zu Server läggs, Verbindungsabbrüche etc.

Fazit

The Hunt: Showdown hat sehr viel Potential ein gutes Spiel zu werden. Die Akustischen und Grafischen Highlights sprechen für sich. Das Verbinden mehrerer Genres würde ich als sehr gelungen ansehen. Das Spiel zieht einen förmlich in seinen Bann. Wer auf Survival, Battle Royal und Horror steht findet hier ein weiteres Spiel für sich.

Gameplay Video

Videos sagen mehr wie tausend Bilder - mein Gameplay von gestern...



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