How to- Overclocking AMD Ryzen Summit Ridge | Pinnacle Ridge

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  • Willkommen im How to - Overclocking AMD Ryzen

    Dieser Guide richtet sich nicht an Extrem Overclocker sondern an jene, die Overclocking ausprobieren wollen und ein Stabiles 24/7 System haben wollen. Nach dem Motto "Cool’n’Quiet"


    Das Übertakten* geschieht auf eigene Gefahr. Für evtl. Schäden an der Hardware o. Ä., übernimmt der Ersteller keine Haftung.

    *das betreiben außerhalb der Spezifikationen des Herstellers


    Technische Daten & Informationen


    Modell

    TDP (W)

    Core

    Thread

    L2 (Mb)

    L3 (Mb)

    All Core (MHz)

    Turbo 3-8 Core (MHz)

    Turbo 1-2 Core (MHz)

    XFR 1 Core (MHz)

    Core temp (°C)

    tCTL Offset (°C)

    tCTL (°C)

    R7 1800X

    95

    8

    16

    4

    16

    3600

    3700

    4000

    4100

    38

    20

    58

    R7 1700X

    95

    8

    16

    4

    16

    3400

    3500

    3800

    3900

    38

    20

    58

    R7 1700

    65

    8

    16

    4

    16

    3000

    3200

    3700

    3750

    38

    0

    38

    R5 1600X

    95

    6

    12

    3

    16

    3600

    3700

    4000

    4100

    38

    20

    58

    R5 1600

    65

    6

    12

    3

    16

    3200

    3400

    3600

    3700

    XX

    XX

    XX

    R3 1500X

    65

    4

    8

    2

    16

    3500

    3600

    3700

    3900

    XX

    XX

    XX

    R3 1400

    65

    4

    8

    2

    8

    3200

    3200

    3400

    3450

    XX

    XX

    XX

    R3 1300X

    65

    4

    4

    2

    8

    3500

    3600

    3700

    3900

    XX

    XX

    XX

    R3 1200

    65

    4

    4

    2

    8

    3100

    3100

    3400

    3450

    XX

    XX

    XX


    Offizieller RAM Support


    Speichmodule

    Rank

    DDR Takt in MHz

    Realer Takt in MHz

    2

    Single

    2667

    1334

    2

    Dual

    2400

    1200

    4

    Single

    2133

    1066

    4

    Dual

    1866

    934


    XFR

    XFR steht für Extended Frequency Range. Dabei taktet die CPU einen Kern um den XFR Takt höher, wenn sie kühl genug ist. Dies ist bis zu einer realen Coretemperatur von 60 Grad Celsius der Fall. Bei Prozessoren mir Offset muss man 60 Grad + Offset rechnen um darunter zu bleiben.


    THROTTLING


    Ab einer realen Coretemperatur von 95 Grad Celsius beginnen die Ryzen CPU's zu throtteln. Bei Prozessoren mir Offset muss man 95 Grad + Offset rechnen um darunter zu bleiben. Übertaktete Prozessors können jedoch schon vor erreichen dieser Temperatur instabil werden.


    TURBO

    Ryzen hat 2 Turbo Stufen. Einen All Core für bis zu 8 Kerne und einen Max Turbo für bis zu 2 Kerne. Überschreitet die reale Coretemperatur 60°C so taktet die CPU nur noch bis zum All Core Turbo und zieht zusätzlich vom All Core Turbotakt den XFR Takt ab. Bei Prozessoren mir Offset muss man 60 Grad + Offset rechnen um darunter zu bleiben.


    CPU Köpfen


    Ein Köpfen der CPU, für bessere Abwärme, ist nicht notwendig. Die Ryzen-CPUs (Gen. 1) sind alle verlötet! Bei Raven Rige 2200/2400 ist leider nur Wärmeleitpaste an den DIE's somit könnte hier ein Köpfen zum senken der Temperaturen von Vorteil sein.



    VCore


    Der VCore von 1,45 Volt sollte nicht überschritten werden, da die Lebensdauer der CPU darunter leiden könnte. Zumal die CPU sehr warm/heiß werden würde. Für 24/7 Nutzung sollten 1,40 Volt nicht überschritten werden.


    Kühlung


    Achtet beim Übertakten auf eine ausreichende Kühlung* der CPU und behaltet die Temperaturen im Auge! Versucht unter 80°C zu bleiben, bis 90°C habt ihr zwar Luft aber je Kühler der Prozessor desto besser 8o

    *Hier bieten sich für normale User z.B. AiO-Wasserkühlungen an oder bequiete!'s Dark Rock Serie wie der Dark Rock Pro 3.


    kurze Zusammenfassung


    Wenn wir Übertakten, geht unser Ryzen-CPU in den OC Modus. Dabei Schaltet er einiges ab. XFR, Turbo & Cool’n’Quiet. Dieses ist aber nicht schlimm und beeinträchtigt uns nicht. Cool’n’Quiet können wir im nachhinein, wieder aktivieren wenn man möchte. Beim Übertakten müssen wir eine ausreichend gute Kühlung bedenken, nicht nur die CPU wird wärmer, sondern auch die Spannungswandler auf unserem Mainboard. Wo sind die Spannungswandler?:



    Overclocking Ryzen 1600X 

    Aller Anfang ist schwer heißt es, doch OC kann so leicht sein ;) so nun wollen wir aber mal Anfangen.

    Wir gehen ins UEFI (Ja wir könnten auch mit dem Ryzen-Master arbeiten aber das Programm ist MÜLL!) hier gehen wir erstmal in die Erweiterte-Ansicht mit F7.



    Nun sehen wir links die Einstellung OC (Overclocking settings), hier klicken wir einmal drauf. Im nächsten Menü sehen wir einige Einstellungen.




    OC Explorer Mode lassen wir auf "Normal" einfach um hier keine Verwirrung rein zu bringen, dennoch so viel - Aktiviert ihr diese eröffnen sich noch viele andere Einstellungen um das "Tuning" zu verfeinern.

    Für uns ist der "CPU Ratio"-wert erstmal wichtig. Hier hantieren wir nämlich mit dem "Multiplikator". Wie auf dem Bild zu sehen habe ich die CPU-Ratio auf 39.00 gesetzt. Wenn wir diesen Wert jetzt Multiplizieren erhalten wir 3900 (MHz). Da meine CPU schon von mir geprüft wurde was Sie kann, würde ich erstmal einen niedrigeren Wert bei euch Einstellen. Macht kleine Schritte um auf der Sicheren Seite zu sein. Bis 3800 MHz, sollte jeder Ryzen 1600(X) schaffen. Ab diesem Wert geht ihr kleinere Schritte z.B. CPU Ratio 38,25... Vergesst nicht, nach jedem ändern der Übertaktung müsst/solltet ihr einen Stabilitätstest machen!!!


    Wenn ihr mehr Leistung von eurer CPU wollt, müsst ihr ihm auch mehr Futter in Volt geben :P somit kommen wir auch zum nächsten Punkt - CPU Core Voltage.


    Hier kann ich euch nur aus Erfahrung einen Rat geben. Prüft im Vorfeld, was eure CPU ohne OC also im "Stock" betrieb an Spannung aufnimmt. Ich nutzte stehts HWMonitor finde es ist eins der besten tool's zum Auslesen der Sensoren! Nun weiter im Text, ich nutze in meinem Testbuild, den Ryzen 1600X dieser zieht im XFR mal gut und gerne 1,41V (4,1GHz). Somit habe ich einen Richtwert, natürlich reicht dieser nicht, sondern ich Informiere mich natürlich, welche Spannung ungefährlich ist. Laut AMD sollte jeder Ryzen bis 1,45V klar kommen. Gut nun wollen wir mal an den Stellschrauben drehen. Ich habe damals beschlossen einen Zwischenwert zu nehmen 1,375V bei 3800MHz.

    PS: Hier ist zwingend erwähnenswert, solltet ihr vorher schon mit eurer LLC - Load Line Calibration rumgespielt haben, stellt es auf AUTO!


    So nun gehen wir oben rechts auf das "X", Speichern alles und gucken ob der PC bootet. Startet das System ohne Probleme, ist die erste Hürde geschafft. Jetzt müssen wir aber mit Benchmarks prüfen, ob das System auch Stabil läuft, für die ersten Tests reicht Cinebench R15 aus.

    (Nehmt den obersten 3,6 GHz wert nicht ernst, ab und zu erkennt Cinebench nicht die genaue Taktfrequenz, hier handelt es sich um 3,9 GHz!)


    Wir starten den normalen Multicore-Benchmark, mit Klick bei CPU -> RUN. Führt er diesen Komplett durch, ohne dass es zum Absturz kommt, ist es erstmal "Stabil". Wir könnten jetzt weiter im UEFI Übertakten - dieses habe ich natürlich gemacht ^^ bis 4,05 GHz@1,41V waren bei meinem Stück Silizium möglich, aber für 24/7 wollte ich einen niedrigeren Takt. Somit entschied ich mich für 3900MHz. Anfangs habe ich hier auch noch mit 1,375V hantiert, aber für die Feinabstimmung war mir das zu hoch. Ich wollte mehr Leistung, bei einer möglichst niedrigen Leistungsaufnahme und somit, geht es in diesem Abschnitt noch darum, die CPU Core Voltage so weit zu senken, dass das System trotzdem Stabil läuft!

    Ich habe bei gleichbleibender Taktfrequenz, die Core Voltage in 0,025V Schritten gesenkt (immer schön nach jedem Senken, einmal Cinebenchen :)) bis ich bei 1,300V ankam. Hier war das System bei 6x3,9GHz im Langzeit Stresstest zu 100% Stabil. Durch das senken der Core Voltage, hatte ich auch einen Temperaturunterschied von 13°C! Also die mühe ist es alle mal Wert.



    Hier noch ein wichtiger Hinweiß, welchen ich oben erwähnt habe - LLC Load Line Calibration. Aber da ich dass wohl nicht so gut erzählen kann, wie der 8auer, lass ich ihn dass machen.




    Overclocking RAM

    XMP

    So heute folgt dann endlich der RAM-Part. Die meisten von euch kennen bestimmt die sogenannten XMP-Profile, für die die es nicht kennen, erkläre ich diese einmal.

    XMP hat Intel eingeführt und heißt "Extreme Memory Profiles", diese Profile Übertakten euren RAM. Ihr müsst sie lediglich in euren UEFI Einstellungen aktivieren. Hier wird nicht sehr viel Übertaktet aber ein bisschen Leistung holen die Profile schon raus (die Profile sind getestet und funktionieren in 99%). Diese Profile machen für Leute Sinn, die sich nicht an "händisches" Übertakten trauen bzw. die die Zeit nicht investieren wollen.


    Bekomme "Ich" mehr Leistung wenn ich den Arbeitsspeicher übertakte?

    Ganz klares, JA! Die Ryzen-CPU's profitieren extrem von schnellen Arbeitsspeicher und niedrigen Latenzen. Natürlich gibt es hier auch ein Limit, schnelleren Arbeitsspeicher ab 3200MHz, rentiert sich bei den derzeitigen Preisen nicht. Zumal der Leistungsplus ab 3200 - 4000MHz einfach zu niedrig ist. Deshalb beschränke ich mich darauf nur bis 3200MHz zu Übertakten.

    Übertakten


    Beim RAM Übertakten kann zu 99% nichts kaputt gehen, dass einzige was passieren kann, ist das das System nicht über den POST (Power On Self Test) hinaus kommt und so in einen "Boot Loop" kommt. Hier müssen wir, wenn wir nicht mehr ins UEFI kommen einmal ein CMOS-Reset durchführen. Wie ihr das macht, steht in eurem MB-Handbuch. Bei dem verwendeten X370 von MSI, benötigen wir einen "Jumper" oder einen Schlitz-Schraubendreher (es geht auch mit einem Cent-Stück).

    Wie schon im CPU-Übertaktungspart, müssen wir hier wieder ins UEFI wechseln, in den "OC" Einstellungen können wir jetzt uns mit dem RAM beschäftigen.



    In meinem Testsystem sind 2x8GB Apacer Blade-Fire 3000MHz DDR4 (16-18-18-38@1,35V) RAM, dieser läuft wie ihr seht derzeit in dem XMP-Profil "2", das wollen wir jetzt ändern. Wie in meinem Beispiel, stelle ich jetzt XMP auf Off. Stelle unter DRAM-Voltage die richtige Spannung ein (1,35V), gehe auf DRAM Frequency und stelle direkt mal 3200MHz ein. So einen Reiter zurück damit wir wieder im Auswahl Menü sind und anschließend gehen wir noch in die "Erweiterten DRAM-Konfiguration", hier angekommen geben wir in der Tabelle "Main Timing Configuration" die Timings des Arbeitsspeichers ein. Bei mir für diesen Speicher ist es 16-18-18-38. Den ersten Punkt "Command Rate" lassen wir auf 1.

    So jetzt haben wir soweit alles Eingestellt um das ganze Mal zu Testen. Also wir Speichern und Schließen das Ganze. Startet er und wir kommen in das Betriebssystem, haben wir schon 50% erreicht.

    Jetzt wisst ihr sicher was kommt, genau wir benötigen wieder einen Benchmark.

    Um erstmal auf Stabilität zu testen, benutze ich SuperPI. Dieses Programm Schreibt Daten in den Arbeitsspeicher und liest sie im Anschluss aus. Läuft hier auch alles Reibungslos, können wir den PC neustarten und wir machen uns an das Feintuning.



    Im UEFI und den OC Einstellungen angekommen, gehen wir wieder in den Reiter "Erweiterte DRAM-Konfiguration" und probieren an den Timings zu drehen. Hier ist es noch zu erwähnen, niedrige Timings = mehr Leistung, hohe Timings = weniger/langsamere Leistung (Es nützt euch nichts, wenn ich zwar 3200MHz erreicht aber dafür extrem hohe Timings wählen müsst, da hier die Latenz steigt und es länger dauert bis der RAM Schreibt/Ließt). Mit dem neuen UEFI-Update von MSI konnte ich aus dem RAM noch niedrigere Timings wählen als zuvor mit dem A.G.E.S.A 1.0.0.6. Vorher konnte ich den RAM nur auf 3200MHz 18-20-20-38-1T@1,35V betreiben jetzt rennt dieser Speicher nur so.

    Auch hier tasten wir uns wieder ran und gucken wie weit wir was ändern können. Als erstes haben wir ja die Ausgangslage 16-18-18-38@1,35V diese passen wir an. In meinen Tests bin ich immer etwas tiefer gegangen also 16-16-16-36@1,35V....Speichern...System fährt hoch...Benchmark...usw. Dieses konnte ich auch noch mit 15-15-15-35@1,35V durchführen (hier sei noch gesagt diese Timings erreicht man nur wenn man noch ein wenig mehr im UEFI einstellt, da es sich hier um ungerade Timings handelt; evtl. mache ich hierzu noch einen Guide Thema "Sub-Timings")

    Ist bisher das System Stabil geblieben, schauen wir uns mit CPU-Z im Reiter Memory mal die Einstellungen an, stimmen diese mit unseren getätigten Einstellungen überein, können wir einen Systemstabilitätstest machen (WICHTIG: Ihr müsst die "DRAM Frequency" in CPU-Z x 2 rechnen, DDR (Double Data Rate))

    Für die nächsten Benchmarks benutzte ich AIDA64 Extrem, in wie weit sich die Testversion von meiner Kaufversion unterscheidet, kann ich hier nicht sagen!

    Benchmarks:

    • Schreibdurchsatz
    • Lesedurchsatz
    • Kopierdurchsatz
    • Speicherverzögerung

    hat bis hier alles geklappt, machen wir zum Schluss einen Langzeittest. Unter Werkzeug - Stabilitätstest finden wir diesen. Hier machen wir einen Haken in den ersten vier Kästchen und starten das ganze unten Links.

    Der Test sollte mind. eine Stunde laufen. Hier wird euer Komplettes System (ausgenommen Grafikkarte) zu 100% Ausgelastet! Es entsteht viel Wärme also prüft in 5-10 min Abständen eure Temperaturen mit HWMonitor (habe ich immer im Hintergrund laufen, bei Benchmarks).

    Tauchen hier auch keine Probleme auf, bleibt mir auch hier zu sagen, Herzlichen Glückwunsch, du solltest noch ein deutliches Leistungsplus merken.


    Tauchen Probleme auf, schreibt diese oder postet es Hier, ich versuche euch zu helfen, dass auch dieser Part bei euch funktioniert.


    Benchmark


    Welche Benchmarks einsetzen?


    Video zum Übertakten (soll nur zu Veranschaulichung dienen)


    AMD Ryzen Zen+ Pinnacle Ridge


    AMD gibt weiterhin die maximalen Boost-Taktraten rein offiziell ohne XFR-Zuschlag an, während die nachfolgende Auflistung der verschiedenen Ryzen-Modelle der zweiten Ryzen-Generation selbigen XFR-Zuschlag beim maximalen Boost-Takt bereits einbezieht (der XFR-Zuschlag gilt bei AMD schließlich immerhin für gleich zwei CPU-Kerne). Beim Speichersupport gilt dagegen weiterhin das, was auch schon bei der ersten Ryzen-Generation galt: Die offizielle Notierung von DDR4/2933 bei Ryzen 2 bezieht sich immer nur auf zwei SingleRank-Speichermodule. Vier SingleRank-Speichermodule senken den offiziellen Speichersupport mit gleich zwei Taktraten-Stufen, während die Nutzung von DualRank-Modulen eine Taktraten-Stufe kostet.





    (Bild: AMD)

    TECHNISCHE DATEN

    Basis Kerne Takt unlocked L2+L3 TDP Kühler
    Ryzen 7 2700X Zen+, 12nm 8C +SMT 3.7/4.35 GHz 4+16 MB 105W Wraith Prism
    Ryzen 7 2700 Zen+, 12nm 8C +SMT 3.2/4.1 GHz 4+16 MB 65W Wraith Spire LED
    Ryzen 5 2600X Zen+, 12nm 6C +SMT 3.6/4.25 GHz 3+16 MB 95W Wraith Spire
    Ryzen 5 2600 Zen+, 12nm 6C +SMT 3.4/3.9 GHz 3+16 MB 65W Wraith Stealth
    Ryzen 5 2400G Zen, 14nm+ 4C +SMT 3.6/3.9 GHz 2+4 MB 65W Wraith Stealth
    Ryzen 3 2200G Zen, 14nm+ 4C 3.5/3.7 GHz 2+4 MB 65W Wraith Stealth

    Overclocking CPU

    Das Übertakten der zweiten Generation macht m. E. keinen Sinn mehr. Durch die Überarbeitung des Precision Boosts und des deutlich aggressiveren XFR-Boosts erreicht man bessere Leistung als beim händischen Übertakten.

    Overclocking RAM

    Der Arbeitsspeicher sollte wie oben im Beitrag dennoch Übertaktet werden. Auch den RAM-Controller hat AMD deutlich verbessert. Hierdurch erreichen wir niedrigere Latenzen, welche uns in Spielen und Anwendungen nochmal einen Leistungsschub bringt.

    Kühler

    AMD liefert nun auch die X-Modelle mit einem Kühler aus. Diese sind zwar nicht das Non­plus­ul­t­ra, machen aber optisch doch was her.



    (Bild: AMD)

    Köpfen

    Das Köpfen ab dem Ryzen 5 2600 – Ryzen 7 2700X ist nicht nötig, da diese CPUs von AMD gelötet ausgeliefert werden. Bei dem Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G sieht es anders aus. Hier sollte man sich beim Übertaktet Gedanken darüber machen, ob das Köpfen für einen Sinnvoll ist, da AMD bei diesen zwei Modellen nur WLP zwischen DIE und HEATSPREADER anbringt.

    Mainboard

    Eine Frage wird sicher aufkommen, wenn man mit dem Gedanken spielt sich einen Ryzen der neuen Generation zu kaufen.

    Was für einen Chipsatz soll ich nehmen b350/x370 oder b450/x470?

    Diese Frage ist mehr als berechtigt, da AMD weiterhin bei dem AM4-Sockel bleibt. Somit können die neuen Ryzen auch auf einem b350/x370 Mainboard betrieben werden. Dennoch gibt es hier Unterschiede, welche die Kaufentscheidung beeinflussen können. Der neue Chipsatz kommt mit dem überarbeiteten Precision Boost und XFR 2.0 deutlich besser zurecht. Das heißt, wir erhalten mehr Leistung! Weiterhin hat AMD angekündigt, dass zusätzliche Features ausschließlich für die neuen Chipsätze vorbehalten sind.

    In diesem Video erklärt der 8auer sehr detailliert was sich geändert hat:




    Solltet Ihr Euch entscheiden ein b350 oder x370 Mainboard zu kaufen denkt bitte daran, dass das UEFI auf dem neusten Stand sein muss damit die zweite Generation der Ryzen CPUs erkannt werden. Hier bieten viele Online-Händler zusätzliche Dienste an. Auch AMD bietet einen solchen Dienst an, wo Ihr einen Ryzen der ersten Generation zugesendet bekommt, um das UEFI-Update machen zu können. Anschließend muss dieser natürlich an AMD zurückgesendet werden.


    Hier ein Beitrag von der c't über AMDs Boot Kit.

    Zum Beitrag von AMD

    Macht Ihr lediglich ein Upgrade von einem Ryzen der ersten zu der zweiten Generation, solltet Ihr zwingend das neue UEFI-Update aufspielen, um Kompatibilitäts-Probleme zu vermeiden.


    Dieser Thread wird stetig erweitert.


    Quellen:

    [Sammelthread] AMD Ryzen (Zen) "Summit Ridge" Socket AM4 OC Thread

    HWMONITOR | Softwares | CPUID

    CPU-Z | Softwares | CPUID

    GIMPS - Free Prime95 software downloads - PrimeNet

    Downloads | AIDA64

    Downloads | AIDA64

    Memtest86+ - Advanced Memory Diagnostic Tool

    SuperPi

  • Changelog:

    - Overclocking Ryzen 1600X hinzugefügt

    - Benchmarks hinzugefügt

    - Bilder hinzugefügt

    Auch wenn ich kein AMD in den letzten Jahre hatte interessant ist das Video schon.

    Die alten AMDs waren auch nicht sooooo prächtig ^^, aber der Ryzen ist ein sehr guter Prozessor (Preis/Leistung) ^^

  • Ich war früher auch eher auf Intel fixiert, sehe aber den großen Mehrwert nicht mehr ...:)

    Hat sich alles ein wenig geändert ...;)

    Und das soll jetzt nicht heißen, ich hätte etwas gegen Intel ...:P

    Ganz im Gegenteil ...:thumbup:

  • Intel ist Super keine Frage, aber ich sehe die Preis Politik nicht mehr ein. Zumal ich meinen letzten Intel Köpfen musste, da er so ein Hitzkopf war X/

  • Intel ist Super keine Frage, aber ich sehe die Preis Politik nicht mehr ein. Zumal ich meinen letzten Intel Köpfen musste, da er so ein Hitzkopf war X/

    Muss man sich mal vorstellen, ich habe noch immer den AMD-FX 8370 Black Edition OC 4600MHz verbaut und bin zufrieden ... :klatschen:

    Kann alle aktuellen Games flüssig zocken und schön kühl bleibt er auch ... :headbang:

    Werde aber auch bald auf die Ryzen Serie Switchen ...;)



    Liebe Grüße

    Nicronom

  • dann warte den ryzen refresh ab. Entweder man holt sich die gen. 2 mit höheren taktraten (für spiele besser) oder man kauft sich dann nen günstigen R7 1700 und übertaktet die 8 Kerne. Will man sich mal ein Monster gönnen, dann den 8 Kern threadripper und den übertakten (Quad-Channel)

  • Danke für den Beitrag!


    Nachdem mein übertakteter i7 3770k noch brav seine Arbeit tut bin ich "on hold". Wechsel wird erst auf mind. 8 Kerne sein, und zwar dann wenn sie nötig werden. Früher Intel-only ziehe ich jetzt mit Ryzen diese sehr wohl in die Überlegungen mit ein. Werden aber wohl noch 1-2 Jahre vergehen.


    Man kann bei den Mining... äh Grafikkartenpreisen eh nur hoffen, dass die Tendenz eher Richtung CPU Last geht. Und dann kommen die Bildschirmhersteller und torpedieren das mit UHD-144 MHz Free/G-Sync HDR Schirmen :P

  • War es nicht so, dass Ryzen von sehr schnellen RAM-Riegeln profitiert? Könnte man evtl noch deutlicher hinzufügen, nicht dass jemand falsch einkauft :^)

    dazu komme ich noch im RAM overclocking Part :) die beste Performance hat man mit 3200 MHz und niedrigen latenzen