Was kommt ab den 25.05.2018 auf uns zu (Neue Datenschutzverordnung EU)

Es gibt 95 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Darklord.

  • Ich habe auch einige Shops z.b. Alternate angeschrieben das ich es nicht wünsche das Meine Daten an 3ten weitergegeben werden, wie z.b. Bewertungsportale.

    Meine Daten dürfen nur an diejenigen weitere geben werden, wenn diese für den Kauf wichtig sind, also Bezahldienste. und mehr nicht.

  • Fragt sich nur, wie viel ich für deren Dienste abdrücken muss... :(


    Wären Dir 9,90 Euro zu viel im Monat ... ?

    Damit würdest Du wirklich alles abdecken und brauchst Dir über die Rechtssicherheit keine Gedanken mehr machen ... ;)

    Oder habe ich Dich falsch verstanden ... ?


    Alles für alles: Alle Rechtstexte in allen Sprachen und für alle relevanten Plattformen jetzt DSGVO-konform

  • Hi,

    ich glaube der/die Gesetzesgeber haben mal wieder Langeweile.

    Ich persönlich würde wenn ich eine Seite betreiben würde erstmal bei ein er Rechtsbehörde nachfragen wie schaut es für mich als privater Webseitenbetreiber aus?


    Was man wohl auch bedenken sollte: Es gibt wohl genug Home-User die eine eigene Webseite betreiben wo hier und da bestimmt auch Werbung eingerichtet ist. Was ist mit diesen Leuten denn die wird es wohl auch betreffen. Manchmal richten sich ja Leute eine eigene Webseite ein mit Hilfe von dem Provider und schon ist man wieder der Gelackmeierte denn auch hier wird das Gesetz wohl greifen.

    Was man da machen kann weiß ich ehrlich gesagt nicht aber du (Pooo) hast doch bestimmt auch einen Provider?

    Ich denke du frgast mal bei deinem Betreiber nach bzw. auch über den Community-Software: WoltLab Suite™. Vertreiber. Vielleicht können die ja noch weitere Informationen rausgeben was mit einem privaten Webseitenbetreiber ist.

    Was du wohl auch berücksichtigen solltest: Es sind ja hier und da auch einige professionelle Firmen mit eingebunden zwecks Werbung etc.


    Ist wohl wirklich ein haariges Thema mit dem ich mich zum Glück nicht beschäftigen muss da ich keine Webseite betreibe (auch nicht privat).

  • im Grunde ist es nichts neues mit dem kommenden Gesetz.

    Laut unserem Datenschutzbeauftragten im Geschäft ist der Inhalt dieses Gesetzes schon seit ein paar Jahren veröffentlicht worden mit der Info dass es 2018 dann in Kraft gesetzt wird.

    Man hatte also eigentlich Jahre lang Zeit sich darauf vor zu bereiten.


    für viele ist es jetzt aber Neuland. Ich hatte letztes Jahr zum ersten mal davon gehört was dieses Jahr auf uns zu kommt. auch genug Zeit sich da vorzubereiten.

  • Ich beschäftige mich grad mit dem Thema, da ich als (Hobby)Autor eine Website habe um "findbar" zu sein. Natürlich biete ich da sämtliche Bücher (Kurzgeschichtensammlungen), in denen ich vertreten bin auch direkt an, sofern ich noch Exemplare habe, oder verlinke auf die Ebooks bei Amazon mit Affiliate Links. Es gibt auch einige andere Inhalte (eben rund um PCs, etc.) D.h. ich bin in der Grauzone der privaten Website vermutlich eher am kommerzielleren Rand.

    Ich verarbeite aber keine Daten, man kann sich nicht registrieren, das Kontaktformular habe ich (habe kein https) schon aus diesem Grund abgeschaltet. Die Affiliate Links (gekennzeichnet) sind vom Datenschutz her unbedenklich, Buchbestellung via Email oder verlinktem Ebay-Account ebenso. Von da her hoffe ich "safe" zu sein.


    Mir stößt aber das Impressum etwas sauer auf, da ich ja verpflichtet bin, Name und Adresse anzugeben. Das finde ich bei der eher wenig frequentierten Website schon grenzwertig. Mit der bald kreierten Facebook Fanpage (folgen ist einfach leichter) find ichs schon ziemlich kacke, wenn dort meine Adresse rumgeistert. Ganz zu schweigen, dass man bei eigenständigen Werken (also Buch im Selbstpublishing und ich will zumindest meine Kurzgeschichten aus der Horrorsparte mal als Sammelband herausgeben) das Impressum mit Adresse auch im Buch veröffentlichen muss. Jetzt bin ich eher Pessimist und denke mal nicht, dass mein Erstling Bestseller wird - aber was wenns zumindest halbwegs gut läuft? Möchte ich meine Privatadresse in die Welt verteilen? Wo auch Frau und Kinder wohnen?

    Ich hab mir jetzt ein paar Webseiten samt Impressum angesehen (unter anderem auch hier ;) ) und nach Lösungen gegoogelt, wie z.B. Mietadressen. Die Business Lösungen bewegen sich alle um 40-100€ im Monat und bieten mehr Service als ich brauche. Das ist auch komplett unrealistisch, ich bin ja froh, wenn sich die Website trägt. 8o

    Schließlich bin ich da gelandet: Impressums Service

    9,90 für ein Jahr für eine anonyme Adresse im Impressum. Ich wills nur mal in den Raum stellen, gerade, weil hier auch viele Streamer, etc. unterwegs sind. Swating ist bei uns nicht so verbreitet, aber man muss auch nicht "den nackten Arsch aus dem Fenster hängen" ;) und ein leichtes Ziel darstellen. Die Welt ist voller Idioten und ich will keinen vor der Tür haben.

    Ich für meinen Teil werds machen, sollte ich jemals bei einem Verlag fix unterkommen, läuft das Impressum dann eh über den Verlag. *klopfaufholz*

  • Ist schon krass, wie so ein neues Gesetz den betroffenen Leuten nun das Geld aus den Taschen zieht... :(

    Anwälte, Notare, etc. dürfen nur nach einer Gebührenverordnung arbeiten, sie dürfen also schlicht nicht unter einen bestimmten Satz, jedoch auch nicht darüber hinaus.

    Bei sowas wäre eine Rechtschutzversicherung (mit Internet) von Vorteil.

    Für eine derartige Beauftragung kommt keine Rechtsschutz auf, maximal die (meist telefonische) Erstberatung wird als inkludiertes Angebot mitgegeben.

    Der SCHUTZ kommt nur zum Tragen, wenn es etwas gibt, wogegen man Schutz benötigt (Abmahnungen, unberechtigter Inkasso, Mahnungen, Anzeigen etc.).


    Der Vorteil, den du von einer anwaltlichen Überprüfung hättest, wäre, dass potentielle Regressansprüche gegen dich an diesen Anwalt dann weitergereicht werden können.

    Wenn man bedenkt, dass durchaus gerne Werte im 4, 5, 6-stelligen Bereich bei Abmahnung aufgerufen werden, sollte man also an dieser Stelle das Für und Wider genau abwägen.

  • Für eine derartige Beauftragung kommt keine Rechtsschutz auf, maximal die (meist telefonische) Erstberatung wird als inkludiertes Angebot mitgegeben.

    Der SCHUTZ kommt nur zum Tragen, wenn es etwas gibt, wogegen man Schutz benötigt (Abmahnungen, unberechtigter Inkasso, Mahnungen, Anzeigen etc.).

    So ist es. Hatte das mit meiner Rechtschutz bereits geklärt.


    Wenn man bedenkt, dass durchaus gerne Werte im 4, 5, 6-stelligen Bereich bei Abmahnung aufgerufen werden, sollte man also an dieser Stelle das Für und Wider genau abwägen.

    Und das überlege ich gerade. :)

  • Nabend zusammen ;)

    Was sind 10 Euro im Jahr, für die Sicherheit ;) gegen Abmahner.

    Und ich bin sicher das es auch User im Forum geben wird die das mit unterstützen.


    Ich bin jedenfalls dabei ;)

  • Das klingt doch schon mal gar nicht schlecht...

    Zitat von Golem.de

    [...]Datenschützer warnten am Mittwoch in Berlin ebenfalls vor Schwarzmalerei. Die EU-Verordnung sei in erster Linie ein "Meilenstein des Datenschutzes", sagte die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff auf dem 19. Datenschutzkongress. Die Diskussion darum sei aktuell emotional höchst aufgeladen. Es sei aber an der Zeit, die Panik abzubauen, sagte der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa. "Wir haben Zähne bekommen, sind aber nicht bissig geworden."


    Ab dem 25. Mai könnten nur jene Probleme erwarten, "die schon immer Datenverstöße begangen haben", sagte Ronellenfitsch. Alle anderen hätten nichts zu befürchten. Auf anderslautende Warnungen von Anwälten und Beratern solle man nicht unbedingt hereinfallen. "In kaum einem Bereich ist die Sachkenntnis so defizitär."[...]


    Falls jemand den kompletten Artikel dazu lesen möchte...