Geldwäsche: EU-Staaten besiegeln Finanzdatenspeicherung und Aus für anonymen Kryptogeldkauf

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Keksi226.

  • Ist glaube richtig, da die Kryptowährung, die ja eigentlich eine verdammt gute Idee ist, noch nicht ganz ausgereift und für den Privatnutzer zu undurchsichtig ist und damit eben auch Missbrauch betrieben werden kann. Irgendwann wird sich das durchsetzen und dann braucht man keine Banken mehr aber ich glaube das wird noch etwas dauern.

    Das gesamte Geld, was so im Umlauf und auf Konten ist müßte im Grunde in Digitalwährung umgewandelt werden, so dass jeder auch damit bezahlen kann.

    Übergangsweise muss es natürlich noch Bargeld geben.

    Das muß man dann dem Bürger aber auch noch vernünftig erklären, da die meisten bei "Kryptowährung" nur ??? haben.

    Der Masterplan fehlt aber scheinbar noch.

  • Das Problem ist, dass durch die immens unbalancierte Verteilung von Vermögen es vermutlich nie ein Masterplan geben wird, zumindest nicht in den aktuellen Strukturen, darüber hinaus sind elektronische Werte immer angreifbar, es wird auf lange Sicht keinen Schutz zu 100% geben können.

    Ferner waren es nur kleine Vorstöße bezogen auf die neue Währungen. Es müssten diverse Mengen an Geldern in die Währungen umgewandelt werden, damit es wirksam als Voreiter gesehen werden kann.

    Durch die tiefe Verwurzelung von Geld in dieser Welt wird es vermutlich sehr lange dauern, bis hier eine Abkehr zustande kommen wird.

  • Noch ein Problem ist, dass die Algorithmen für Kryptwährungen immer komplexer werden und somit immer mehr Rechenleistung benötigen. Das ist extrem schädlich für die Umwelt (und den Geldbeutel).:(

  • Das Problem ist außerdem, dass Kryptowährungen und ihr Kurs nicht den klassischen Geldarktgesetzen gehorchen, sondern denen von Gütern, sprich Angebot und Nachfrage. Bevor jetzt jemand sagt "auch Währungen gehorchen Angebot und Nachfrage" - ja, aber die Liquidität ist eine andere, ganz zu schweigen von Kapitalisierung und Underlying (in form von BIP). ;) Heute sind alle Millionäre, aber vermutlich reicht es, wenn eine Farm in China ihr Geld auf den Markt wirft um den Kurs zu zerstören. Eine Lösung wäre es nur, wenn sie flächendeckend eingesetzt werden könnten und würden um wie beim Bargeld eine nahezu unendliches Angebot und Nachfrage aufzubauen, sprich, dass jeder handeln kann der mag.

    Im Endeffekt sind momentan alle in ihrem Geld gefangen, alles nicht liquide. Da hast man Millionen und weiß, dass man nur einen Bruchteil nutzen kann, weil man sich sonst den Kurs zusammenhaut und das Restvermögen schädigt. Und man muss hoffen es ausgeben zu können (für Währungen oder Güter mit Währungsgegenwert).


    Es ist ein bissl wie Alchemie, aus Blei Gold machen. Etwas billiges (Strom) in etwas teureres (Bitcoin, Ethereum, ...) umwandeln. Aber was ist die Konsequenz? Um beim Alchemiebeispiel zu bleiben: wenn das jeder kann werden sich die Preise von Blei und Gold sich bis auf die Kosten der Umwandlung annähern. Das spiegelt die Komplexität bei den Kryptos wieder. Dadurch (mehr Strom) nähern sich die Preise an. Was bedeutet das? Es werden immer nur die der ersten Stunde verdienen.


    Als Zahlungsmittel werden sie sich nur durchsetzen, wenn sie wie Keksi226 schreibt nicht endlich, bzw. nicht so kurzfrisig endlich sind.


    Im Moment verblasen wir weltweit Energie um virtuellen, nicht nachhaltigen Reichtum ohne Wirtschaftsbackup zu schaffen (Inflationstreiber), anders formuliert: wir riechen am eigenen Schas und freuen uns drüber.


    Der einzige positive Effekt (wenn man Liquidität etc. in den Griff kriegt) ist, dass damit Reichtum in die armen (weil billigen) Länder umverteilt werden kann (wenn die Betreiber nicht Amis oder Europäer sind).

  • Venezuela ist aktuell dabei oder vielmehr hat bereits eine eigene Kryptowährung auf die Beine gestellt. Ob es dem Land noch helfen kann, bezweifle ich. Glaube der Gegenwert ist auch nicht extrem hoch.

  • Die Idee ist gut, ob Venezuela aber nicht zu korrupt ist bzw. die nötige Weitsicht hat ist fraglich.


    Lokale Währungen sind ja keine Seltenheit:

    Es gibt mehr als ein Pfund in England


    Ich hab da einen interessanten Bericht gesehen, dass Angestellte im öffentlichen Dienst bis zur Hälfte des Lohns in der Regionalwährung erhalten, dafür etwas überdurchschnittlich bezahlt werdenbzw. öffentiche Aufträge nur in der Regionalwährung vergeben werden, ansässige Firmen zur Annahme bewogen (oder verplfichtet? ;) ) Dadurch haben die eine ordentliche Handelsbasis mit viel Liquidität geschaffen, die Geldmenge steigt um Summe(Gehälter) pro Monat und setzt sich damit gegenüber der Nationalwährung durch. Aufträge bleiben in der Region, der lokale Handel wird belebt, was für ein vermehrtes Steuereinkommen sorgt, die dann damit die Organisation der Währung und die Überbezahlung finanzieren kann. Der Wohlstand ist dort gestiegen, die Arbeitslosigkeit gesunken. Eigentlich ein ebenso einfaches wie geniales System. Kann sicher auch mit Kryptos funktionieren WENN man es zu Ende gedacht hat.

  • Krypto funktioniert nur, wenn es einen einheitlichen Weltmarkt gibt. Sonst gibt das nur Probleme. IRGENDWANN gibt es EINE Weltregierung und EINE Währung, die virtuell sein wird. Ob wir das noch erleben ist fraglich.:/

  • wird dann doof für die Kinder wenn die sich am Automaten Kaugummis holen wollen oder diese merkwürdigen Bälle die in der Gegend rumhüpfen wenn man die wirft.

    Bekommen Kinder dann Speziale Konten wo die dann nur Kleinbeträge ausgeben können, dürfen kleine Kinder dann über Konten verfügen und wie schaut das bei 5 Jährigen mit dem Datenschutz aus, die wissen doch gar nicht was sie tun wenn sie DSGVO unterzeichnen.

    8o8o8o